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Zu Gast am BSZ:

Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Grüne diskutiert mit Schülern im Rahmen des Schulfachs „Betriebliches Umweltmanagement“

„Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit – (k)ein Widerspruch?“, mit diesem anspruchsvollen Thema befassen sich 25 Wirtschaftsgymnasiasten im zweistündigen Wahlfach „Betriebliches Umweltmanagement“. Zusammen mit der Grünenpolitikerin Kerstin Andreae diskutierten sie am Freitag, 13. Februar 2015 über „Sustainable Development“ und den gesellschaftlichen Wertewandel im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie. 

Die Bundestagsabgeordnete zeigte sich begeistert, dass so viele Schülerinnen und Schüler lernen wollen, wie auf betrieblicher Ebene ökonomische und ökologische Ziele in Einklang gebracht werden können. „Wie bisher“, sagte sie in ihrem kurzen Eingangsreferat in Bezug auf den Ressourcenverbrauch, „kann es nicht weitergehen“. Das wüssten zwar inzwischen alle, nur an der Umsetzung hapere es.

Nach ihren persönlichen Zielen gefragt, antwortete die Politikerin: „Ich würde gerne regieren.“ Und dann werde sie sich dafür einsetzen, dass Bund, Länder und Gemeinden Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Schonung von Ressourcen würden. Als Beispiel nannte sie, dass Fuhrparks öffentlicher Einrichtungen aus Elektroautos bestehen müssten. Marktwirtschaftlich gesehen würde die dabei entstehende große Nachfrage der E-Mobilität insgesamt Auftrieb geben, ihre Akzeptanz erhöhen und nicht zuletzt die Anschaffungskosten senken.

Seit langem gehöre es zum pädagogischen Konzept des BSZ, sagt Schulleiter Stefan Ranzinger, dass externe Fachleute in die Schule eingeladen werden, um Schülerinnen und Schülern aus erster Hand von ihren Erfahrungen zu berichten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. „Für mich hat sich die offen geführte Diskussion mit Frau Andreae absolut gelohnt“, befand so denn auch eine Schülerin der 12. Klasse. „Die Debatte war sehr interessant und aufschlussreich. Es hat uns Spaß gemacht, über umweltpolitische Themen zu diskutieren. Dank Frau Andreaes offenen und freundlichen Art, haben wir in politischer Hinsicht sehr viel gelernt.“